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Präsentationen, Berichte, Podcasts und Fachartikel aus dem ökologischen Landbau.
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Sich immer wieder neu erfinden
Drei Betriebsporträts aus Nordfriesland, Ostholstein und der Lüneburger Heide zeigen, wie Bioackerbau-Betriebe ihre Geschäftsmodelle immer wieder grundlegend umgebaut haben – vom Komplettumstieg auf Sommerungen über Kleegras für Biogas bis zu überbetrieblichen Nährstoff-Kooperationen. Berater Gustav Alvermann zieht daraus die Lehre, dass dauerhafter Erfolg eine Kultur der permanenten Anpassung voraussetzt.
Kleegras steht im Zentrum
Björn Ortmanns und Gustav Alvermann zeigen anhand schleswig-holsteinischer Betriebe, warum Kleegras, mobile Nährstoffkreisläufe und überbetriebliche Kooperationen für Bioackerbau im Norden entscheidend sind.
12 unterschiedliche Bundesländer mit unterschiedlichen Regionen
Der Beitrag fasst die Bio2030-Reise durch zwölf Bundesländer zusammen und zeigt, warum pauschale Bio-Flächenziele regional sehr unterschiedlich erreichbar sind: Grünlandstandorte, Ackerbauregionen, Tierhaltung, Nachfragezentren und professionelle Lieferketten bestimmen jeweils andere Umstellungschancen.
Pauschal läuft hier gar nichts!
Der Beitrag erklärt, warum pauschale Flächenziele für den Ökolandbau an regionalen Standort-, Markt- und Betriebsunterschieden scheitern. Er vergleicht Grünland, Ackerbau, Pachtpreise, Nährstoffverfügbarkeit und Marktlage und zeigt, dass Bio dort wächst, wo tragfähige, skalierbare Konzepte zur jeweiligen Region passen.
Fast eine Welt für sich
Gustav Alvermann ordnet ein, warum Bayerns Ökolandbau trotz eines nur moderat höheren Flächenanteils eine besondere Rolle in Deutschland spielt. Der Beitrag verbindet Kennzahlen zu Betrieben, Fläche und Biomilch mit regionalen Beispielen aus Alpenvorland, Franken, Unterfranken und Oberbayern und zeigt, wie Klima, Verarbeiterstrukturen und einzelne Betriebsmodelle die bayerische Bio-Landschaft prägen.
Viel Acker, aber zu wenige Tiere
Gustav Alvermann beschreibt Thüringen als trockenes Ackerbauland mit relativ guten Voraussetzungen für Öko-Marktfrüchte, aber zu wenig Tierhaltung und Nährstoffkreisläufen. Die Beispiele Marold, Baumann und Gehrendes zeigen, warum Lager, Futterbaukonzepte und mobile organische Dünger über die Stabilität entscheiden.
Regionale Märkte weisen die Richtung
Gustav Alvermann erklärt, warum Nordrhein-Westfalen trotz großem Verbraucherpotenzial niedrige Bioflächenanteile hat: Entscheidend sind regionale Wertschöpfung, Verarbeitungsstrukturen und passende Betriebskonzepte. Der Beitrag zeigt Chancen für Gemüse, Milch und Schweinehaltung, aber auch die Grenzen eines anonymen Rohstoffmarktes.
Wenn der warme Regen ausbleibt ...
Gustav Alvermann erklärt, warum die Stickstoffversorgung im ökologischen Ackerbau stark von Standort, Regenverteilung, Bodenerwärmung und Kulturwahl abhängt. Der Beitrag ordnet typische Risiken für Biogetreide ein und zeigt standortbezogene Strategien von Spätsaat und Kleegrasumbruch bis zu Mais, Sommerungen, organischen Düngern und kombinierbaren Lösungen.
Nicht Bio, aber ökologisch
Frank Jessen wirtschaftet konventionell, hat sein Ackerbausystem aber mit weiter Fruchtfolge, pflugloser Bewirtschaftung, Verbundwirtschaft und Bodenschutz stark ökologisiert.